Informationen über die Arbeit in der Rettungshundestaffel

FAQ

Der erste Schritt wurde schon getan – du informierst dich! Der Ablauf sieht so aus:

  • Du kontaktierst uns.
  • Wir besprechen deine Fragen und Voraussetzungen.
  • Du nimmst an mehreren Probetrainings teil.
  • Wenn alles passt, wirst du Mitglied in unserer Staffel.

Dein Hund sollte gesund, sozialverträglich, lernfreudig und bei Ausbildungsbeginn nicht älter als 3 Jahre sein. Zudem sind Qualzuchtmerkmale ausgeschlossen.

In der Regel dauert sie 2–3 Jahre. Danach erfolgt alle 2 Jahre eine Wiederholungsprüfung nach DIN 13050 zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit.

Nein. Du lernst alles bei uns. Was zählt, ist Engagement, Teamgeist und ein gutes Gespür für Hunde.

Du solltest mindestens 6 Stunden pro Woche für Training einplanen. Hinzu kommen Schulungen, Einsätze und Öffentlichkeitsarbeit. Es ist zeitintensiv – aber unglaublich erfüllend.

2024 hatten wir 23 Alarmierungen. Die Zahl variiert je nach Bedarf und Wetterlage.

Rettungshunde übernehmen die Suche nach vermissten Personen in Wald, Trümmer oder Stadtgebieten – sei es bei Unfällen, Katastrophen oder Demenzfällen.

Ja! Wir suchen auch Helfer:innen ohne Hund für Organisation, Technik, Kommunikation und Einsatzunterstützung.

Die Mitgliedschaft ist grundsätzlich kostenlos. Es können aber Kosten für Ausrüstung, Fahrtkosten oder Fortbildungen anfallen. Unsere Staffel ist ehrenamtlich organisiert.

Geeignet sind mittelgroße, agile, arbeitsfreudige Hunde mit guter Nase – z. B. Labradore, Border Collies, Malinois, Mischlinge. Entscheidend ist der Charakter, nicht die Rasse.

Wir werden über die Integrierte Leitstelle durch die Polizei alarmiert und rücken mit unserem Team und den Hunden aus. Vor Ort wird ein Suchgebiet zugeteilt, das systematisch abgesucht wird.

Ja, wir brauchen immer Einsatzhelfer:innen für Funk, Logistik, Kommunikation oder die Betreuung anderer Suchtrupps. Ein Hundeführer kann ohne Helfer nicht in den Einsatz gehen! Helfer sind ein elementarer Bestandteil einer Einsatzsuche.

Durch systematische Übungen: Geruchstraining, Versteckspiele, Geländesuche, Verweisarten. Der Hund lernt spielerisch, Menschen zu finden und anzuzeigen.

Ja. Die Hunde leben ganz normal im Haushalt ihrer Hundeführer:innen. Sie brauchen viel Zuwendung, aber auch klare Regeln.

Hauptsächlich Flächensuchhunde, Trümmersuchhunde, Mantrailer. Einige Teams spezialisieren sich zusätzlich auf Wasserortung oder Lawinensuche. Wir bilden aber nur Flächensuche und Mantrailing aus.

In der Regel 2 Mal pro Woche. Je nach Ziel und Fortschritt wird auch individuell zusätzlich geübt - z.B. Geruchsunterscheidung oder Anzeigen auf Entfernung.

Ja. Es gibt Zwischenprüfungen und eine große Einsatzprüfung nach DIN 13050. Beide - Hund und Hundeführer:in - müssen bestehen. Die große Prüfung muss alle 2 Jahre wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit zu beweisen.