BRK Rettungshundestaffel Rosenheim
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Anforderungen an den Hund

 

             

 

Hunderassen: 

Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen, leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Am häufigsten werden Gebrauchshunderassen eingesetzt. Dies ist aber keine zwingende Voraussetzung. Sehr kleine (z. B. Yorkshire-Terrier) oder sehr große Rassen (z. B. Deutsche Doggen) sind keine typischen Rettungshunde. Die Rasse oder Körpergröße ist jedoch kein explizites Ausschlusskriterium. Beispielsweise kann die als schwer erziehbar geltende nordische Hunderasse der Samoyeden unter einem konsequenten Rettungshundeführer erfolgreich als Rettungshund eingesetzt werden. Allerdings sehen wir beim BRK in Rosenheim von allzu kleinen Rassen ab. Auch allzu große Rassen, wie etwa Doggen, werden nicht bei uns ausgebildet, genauso wie die sogenannten Schlittenhunde (Samoyeden).

"Kampfhunde" der Kategorie 1 und 2 werden bei uns nicht ausgebildet!

Auch Hunde die im Schutzdienst ausgebildet sind oder waren, sind von der Ausbildung als Rettungshund ausgenommen.

Alter:   

Das wohl idealste Alter ist das Welpenalter. Jedoch kann auch ein älterer Hund noch sehr viel lernen. Da die Prüfungsbedingungen aber sehr streng sind und eine Ausbildung des Rettungshundeteam mindestens 2 Jahre dauert, sollte der Hund nicht älter als 4 Jahre sein.

Wesen:

Erwartet wird vom Hund die so genannte Wesensfestigkeit. Das Tier darf keine Aggression oder extreme Ängstlichkeit gegen Menschen oder Tiere zeigen. Was aber in einem speziellen Wesenstest, einem eigens für die Rettungshundestaffeln ausgelegtem Eignungstest überprüft wird. Dieser wird von "fremden" Staffeln durchgeführt damit es zu keinerlei fragwürdigen Ergebnissen kommen kann. Der Hund sollte auch kein freudiger Jäger sein, denn dieser würde später im Wald eher dem Wild nachjagen, als seiner Arbeit nachkommen.

Körperliche Voraussetzungen:

Der Hund sollte eine mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen. Das liegt daran, dass der Hund auch schon einmal über größere Hindernisse, wie etwa einen Zaun oder eine Mauer getragen werden muss. Er sollte auch keineswegs zu klein sein, denn ein zu kleiner Hund käme in der Flächensuche niemals über Klettenbewuchs oder Brombeeren hinweg.

BRK Rettungshundestaffel Rosenheim  | info@rhs-rosenheim.de